YachtStrip Antifouling Remover

FAQ

bei weiteren Fragen stehen wir gerne zur Verfügung

YachtStrip entfernt nahezu alle Arten von Antifouling. Hartantifouling ist aufgrund der vorhandenen Feststoffe schwerer zu lösen als Weich- oder selbstpolierende Antifouling. Hier hilft es in der Regel YachtStrip mit ca. 15 % Wasser zu verdünnen. Wir empfehlen grundsätzlich mehrere Testflächen zur Bestimmung der nötigen Schichtstärke sowie der Einwirkzeit anzulegen. Wenn Boote lange aus dem Wasser sind, härtet Antifouling zusätzlich aus und es kann dann eine längere Einwirkzeit nötig sein.

Epoxid Primer sind aufgrund ihrer Formulierung chemische resistenter als Antifouling. Die Einwirkzeit ist hier in der Regel wesentlich länger als bei Antifouling. Es ist also durch Anpassung der Einwirkzeit möglich zu bestimmen, ob der Primer entfernt werden soll oder nicht. Zurückbleibende Primer Rückstände können durch einen zweiten, zeitnahen Neuauftrag des YachtStrip entfernt werden. Die Entfernung des Antifouling inklusive des Primers in einer Anwendung ist in der Regel nur bei geringen Antifouling Schichtstärken möglich. Primer Rückstände können nach völligem Austrocknen wieder überstrichen werden.

Das GelCoat wird bei richtiger Anwendung nicht angegriffen. Destruktive Tests ergaben ein Anweichen des GelCoats nach ca. 5 Tagen auf blankem GelCoat. Durch die Membranfunktion des Antifoulings kommt das YachtStrip erst nach Anlösen des Antifoulings und des Primers mit dem GelCoat in Kontakt und beginnt erst dann mit diesem zu reagieren und dieses langsam anzulösen. Werden die Anstriche nach vollständiger Anlösung abgeschoben und die Optimale Wirkzeit nicht überschrittten, wird das GelCoat nicht angelöst. In der Regel härtet kurzzeitig Angelöstes GelCoat nach vollständiger Austrocknung wieder aus, Anstriche sollten jedoch sofort nach dem sie angelöst sind abgeschoben werden.

Die Oberfläche muss vor dem Neuaufbau der Anstriche völlig ausgetrocknet und ausgelüftet sein. Grundsätzlich sollte vor dem Auftrag der neuen Antifouling Anstriche eine frische Primerschicht aufgetragen werden, um eine perfekte Grundlage für die neuen Antifoulinganstriche zu schaffen. Viele Anwender streichen das neue Antifouling nass in nass auf die neu aufgetragene Primerschicht, um eine bessere Verbindung zu schaffen. Beachten Sie hierbei jedoch immer die Herstellerangaben bezüglich der verarbeiteten Produkte. 

YachtStrip ist auf Benzylalkohol-Wasser Basis formuliert und es sind keine weiteren Chemikalien im Produkt. Benzylalkohol ist hochgradig biologisch abbaubar und deshalb gut für die Umwelt. Zusätzlich werden alle Stoffe der Antifoulinganstriche in der Paste gebunden und gelangen nicht in die Umwelt, wie z.B. beim Sandstrahlen, das schont auch ihre Gesundheit da sie keinen beim Abschieben keinen Staub einatmen.

Ja, sie können mit YachtStrip auch Lacke entfernen. Wichtig ist, dass es hier zu einer Blasenbildung im Lack kommen kann und deshalb eine mehrfache Anwendung nötig sein kann. Bei Holzbooten kann es zu einer Verdunkelung des Holzes kommen. Diese kann in der Regel durch einen Holzaufheller wieder revidiert werden. Auch ein leichtes Anschleifen führt oft zur Aufhellung, da die Reaktion normalerweise nur an der Oberfläche stattfindet.

Wenn YachtStrip trocken und kühl gelagert wird, ist es 6 Monate haltbar. Durch das Einrühren von ca. 10 % Wasser kann die Haltbarkeit um ca. weitere 3 bis 6 Monate verlängert werden. Rühren Sie dann YachtStrip vor der Anwendung gut auf.

Die Einwirkzeit beträgt je nach Art und Anzahl der Antifouling Schichten zwischen 4 und 48 Stunden. Der Grundsatz “je länger, desto besser“ sollte bei der Verwendung von YachtStrip nicht angewendet werden. Wartet man zu lange, trocknet der Anstrich wieder an und es kann der Anschein entstehen, dass der Anstrich nicht gelöst wurde. Faktoren wie Temperatur, Sonneneinstrahlung, Luftfeuchtigkeit sowie Art und Anzahl der Antifouling Schichten beeinflussen die Wirkung des Produktes. Die Ergebnisse der Testfläche sollten angewendet werden. Bei Überschreitung der Einwirkzeit werden 1- und 2-Komponenten Beschichtungen (auch Epoxid-Beschichtungen) unter Umständen angelöst. Des Weiteren kann es bei Holzbooten zu oberflächlichen Verfärbungen kommen (Diese können in der Regel mit einem Aufheller wieder beseitigt werden). Sehen Sie hierzu auch den Punkt Einwirkzeiten unter Anwendung.

YachtStrip kann mit einem Spachtel, einer Zahnkelle oder im Spritzverfahren aufgetragen werden. Zum Spritzen sollte YachtStrip mit ca. 15 % Wasser  verdünnt werden. In einer Halle oder in einer Marina mit unmittelbar in der Nähe liegenden Booten ist die Applikation mit einer Zahnkelle mit Naturholzgriff zu empfehlen. Auf diese Art ist es einfach eine gleichmäßige Schichtstärke aufzutragen. Bestimmen Sie die Größe der Zahnkelle durch die Applikation von Testflächen und leiten sie von der bestimmten Schichtstärke die Zahnung der Zahnkelle ab.

Bei den angegebenen Auftragswinkeln ergeben sich so ca. folgende Verbrauchswerte für Zahnkellen mit Rechteck-Zahnung nach dem Glätten.

Bei einem Auftragswinkel von 45°
1 mm x 1 mm Zahnung ca. 350 g/m²
2 mm x 2 mm Zahnung ca. 700 g/m²
3 mm x 3 mm Zahnung ca. 1050 g/m²
4 mm x 4 mm Zahnung ca. 1400 g/m²
5 mm x 5 mm Zahnung ca. 1750 g/m²
6 mm x 6 mm Zahnung ca. 2150 g/m²

 

Bei einem Auftragswinkel von 30° (also flacher als 45°)
1 mm x 1 mm Zahnung ca. 250 g/m²
2 mm x 2 mm Zahnung ca. 500 g/m²
3 mm x 3 mm Zahnung ca. 750 g/m²
4 mm x 4 mm Zahnung ca. 1000 g/m²
5 mm x 5 mm Zahnung ca. 1250 g/m²
6 mm x 6 mm Zahnung ca. 1500 g/m²

 

Diese Angaben sind als ca. Angaben zu verstehen, da der Auftragswinkel beim Auftragen nicht immer konstant ist. Die Schichtstärken können zusätzlich mit einem Messkamm gemessen werden.

Die Anzahl der vorhandenen Antifouling Schichten kann durch leichtes, kreisförmiges Anschleifen festgestellt werden. Beginnen Sie mit einem größeren Kreis und verringern sie den Durchmesser während des Schleifens immer mehr bis sie auf den Primer kommen. So können sie oft die unterschiedlichen Schichten erkennen, insbesondere, wenn diese farblich unterschiedlich sind. Bei gleichfarbigen Schichten sind die unterschiedlichen Schichten schwerer zu erkennen.  “Mondlandschaft” ähnliche Abplatzungen des Antifouling lassen in der Regel auf mehr als 10 bis 15 Schichten schließen.

Der Verbrauch liegt bei ca. 300g/m² bis 1500g/m² und hängt von Anzahl, Art und Alter der zu entfernenden Antifoulingschichten ab. Grundsätzlich sollten Sie von einem Verbrauch von ca. 100g/m² bis 130g/m² pro zu entfernender Schicht ausgehen. Bei einer oder zwei zu entfernenden Antifoulingschichten sollten Sie jedoch mindestens ca. 300g/m² auftragen.

Verglichen mit herkömmlichem Abbeizer sparen Sie mit YachtStrip erheblich an Material, Arbeitszeit und Kosten. Alternativ Entferner müssen aufgrund der niedrigen Tiefenwirkung oft mehrfach aufgetragen und entfernt werden. Mit YachtStrip hingegen können Sie bis zu 15 Schichten Antifouling in einer Anwendung entfernen.

Die empfohlene Umgebungstemperatur sollte bei der Verarbeitung nicht unter 7 Grad Celsius sein. Der chemische Prozess verlangsamt sich bei niedrigeren Temperaturen und dadurch werden die minimale Einwirkzeit und die maximale Wirkzeit (siehe Grafik zum Thema Einwirkzeit oben) verschoben. Bei Temperaturen über 10 Grad Celsius werden in der Regel bessere Ergebnisse erreicht.

YachtStrip Antifouling Remover

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